Das Plasmapunktschweißverfahren eignet sich besonders zum Verschweißen mehrerer Bleche unterschiedlicher Materialstärken vorzugsweise aus niedrig- und hochlegierten Stählen oder NE-Metallen (außer Leichtmetallen) bei einseitiger Zugänglichkeit.
Bei geringem Anpressdruck werden die Bauteile in Überlappnahtpostiton reproduzierbar verschweißt. Hierbei ist es für die Qualität der Schweißpunkte von besonderer Bedeutung, dass die zu verschweißenden Bauteile keinen Luftspalt aufweisen.
Die Einsatzgebiete des Plasmapunktschweißens mit Anwendungen in der edelstahlverarbeitenden Industrie, Automobilindustrie, Maschinen- und Anlagenbau, Lebensmittel-industrie, Behälter- und Schaltschrankbau sind zahlreich.
Unterschiedliche Bauformen, der aus Edelstahl gefertigten Plasmapunktdüsen stehen für vielfältige Anwendungen von Schweißaufgaben wie Eck-, Kehl- oder Überlappnaht zur Verfügung und sichern stets die optimale Position des Schweißbrenners zum Werkstück.
Auf Basis kurzer Schweißzeiten werden kontinuierliche Schweißpunkte mit sehr guter reproduzierbarer Qualität in Schweißung und Optik erreicht.
Die Einstellung der Schweißzeit von 0,2s bis 2,1s erfolgt bei automatisierten Anwendungen maschinenseitig und beim manuellen Schweißen über einen Punktzeitfernregler bzw. Punktzeitfußtaster.