Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten/Ursachen.
1. Überfüllen des Reaktors
Wenn der Reaktor, also die eigentliche Gaszelle, beim Nachfüllen mit destilliertem Wasser extrem überfüllt wurde, also „ überläuft“, dann läuft das stark aggressive Elektrolyt aus dem Reaktor in die Gasschläuche. Das führt zu schweren Geräteschäden! Deshalb muss ein solches Gerät schnellstmöglich repariert werden. Die Wahrscheinlichkeit für ein versehentliches Überfüllen des Reaktors, hängt wesentlich von der Reaktorgröße ab. Im allgemeinen treten derartige Probleme bei Geräten mit großem Reaktorvolumen nicht auf.
2. Kondensatbildung in Schläuchen im Geräteinneren
Die Gaserzeugung im Reaktor erfolgt mit zunehmender Erwärmung des Gerätes. Deshalb hat auch das Gas eine höhere Temperatur als die Umgebung. Es kühlt sich ab. Dabei kondensiert Feuchtigkeit. Da das Gas immer Spuren des Elektrolyts aus dem Reaktor mitreißt, ist diese Flüssigkeit gering aggressiv. Trotz Gastrocknung, für die je nach Hersteller verschiedene Wege beschritten werden, kann die Kondensatbildung nicht vollständig vermieden werden. Üblicherweise wird das erzeugte Gas durch alkoholartige Lösungen geleitet. Nach diesen Anreicherungsbehältern besteht das Kondensat dann oft zum großen Teil aus dieser Flüssigkeit.
Bei MIG-O-MAT-Geräten ab Lötstar 140 kann eine Kondensatbildung im Geräteinnern nahezu vollkommen ausgeschlossen werden!
3. Kondensatbildung im Schlauch zwischen Gerät und Brenner
Wenn Kondensat in dem Schlauch zwischen dem Gerät und dem Brenner entsteht, dann oft allein wegen der Temperaturdifferenzen, die innerhalb eines Raumes zwischen Arbeitshöhe und dem Fußboden bestehen.
Deshalb sollte diese Leitung möglichst kurz und möglichst ohne Gefälle verlegt werden. Lange Leitungen sollten schwach fallend verlegt werden. Vor dem Brenner ist hier ein Kondensatabscheider und eine zusätzliche Flammensperre zu empfehlen.
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